Gesellschaft - Borgentreich

Kursnummer Titel Start Datum Ort Dozent
W310501 Vortrag: Rechtliche Vorsorge im Alter - Was muss ich wissen? Testament oder Hausübertragung auf die Kinder? 14.03.2018 Borgentreich, Sekundarschule (Verwaltungsgebäude I, ehem. Realschule, Platz der Stadt Rue 4) Monika Kriwet
W311603 Der sichere Umgang mit der Motorsäge - Grundlehrgang 16.03.2018 Bauhof Borgentreich, Keggenriede 2 Hubertus Wiegard
W311125 Führung in der Ölmühle in Boffzen 09.04.2018 N.n.
W310900 "Der jüdische Witz" und die jiddischen Lieder des Mordechaj Gebirtig<br /> Eine Lesung mit musikalischer Begleitung 05.07.2018 ehem. Synagoge in Borgholz N.n.

Vortrag: Rechtliche Vorsorge im Alter - Was muss ich wissen? Testament oder Hausübertragung auf die Kinder?

Kursnummer: W310501
Dozent: Monika Kriwet

Jeder stellt sich irgendwann die Frage, ob und wie er sein Vermögen an die Kinder weiter geben kann. Immer wieder stellt sich dann auch die Frage, mit der warmen (Übertragungsvertrag) oder der kalten Hand (Testament) geben. Mit dieser Frage wird sich der Vortrag, insbesondere auch unter Berücksichtigung der steuerlichen Aspekte sowie auch dem Risiko ein Pflegefall zu werden, auseinandersetzen. Der erste Teil wird sich mit der Regelung durch Testament - insbesondere wann ein solches notwendig ist und wie eine richtige Formulierung aussehen kann - beschäftigen, der zweite Teil mit der Schenkung zu Lebzeiten, insbesondere dem Übergabevertrag, d.h. einer lebzeitigen Übertragung des Hausgrundstücks an die Kinder. In einem sich anschließenden Teil werden die Vor- und Nachteile dieser beiden grundsätzlichen Möglichkeiten erörtert. Die beiden Referenten haben ein umfangreiches Skript mit Beispielen und Mustern zusammen gestellt, welches im Rahmen des Vortrags verteilt wird.

Mittwoch, 14.03., 19:30-21:00 Uhr; Borgentreich, Sekundarschule (Verwaltungsgebäude I, ehem. Realschule, Platz der Stadt Rue 4); 1 Termine; 2 UE; 5€

Der sichere Umgang mit der Motorsäge - Grundlehrgang

Kursnummer: W311603
Dozent: Hubertus Wiegard

Dieser Grundlehrgang setzt sich aus einem theoretischen und einem praktischen Teil zusammen.
Inhalte des Theorieunterrichts:
-Arbeitssicherheit- und Unfallverhütungsvorschriften
-Grundbausteine der Motorsäge
-sichere Handhabung der Motorsäge
-Schärfen der Kette
-Wartung der Säge
Im Anschluss an die Theorie erfolgt dann der praktische Einsatz im Wald, bei dem z.B. verschiedene Schnittmöglichkeiten, das Anlegen von Fallkerben sowie das Fällen normal stehender Bäume geübt werden.
Mitzubringen sind: Motorsäge (bereits am Theorieabend mitzubringen!), Werkzeug (Hammer und Keil), persönliche Schutzausrüstung (Kopfschutzkombination mit kombiniertem Gehör- und Gesichtsschutz, Schnittschutzhose, Sicherheitsschuhe mit Schnittschutz und Schutzhandschuhe).
Theoretischer Teil: Freitag, 16.3. von 18.00-21.00 Uhr, Bauhof Borgentreich.
Praktischer Teil: Samstag, 17.3. von 8.00-15.00 Uhr, Treffpunkt nach Absprache.
Die Teilnehmer erhalten nach erfolgreicher Teilnahme des Kursus eine Bescheinigung, die nur für den privaten Bereich gilt. Das Mindestalter zur Teilnahme beträgt 18 Jahre.

Freitag, 16.03., 18:00-21:00 Uhr; Bauhof Borgentreich, Keggenriede 2; 2 Termine; 12 UE; 65€

Führung in der Ölmühle in Boffzen

Kursnummer: W311125
Dozent: N.n.

Gute Gründe für den #Ölwechsel in der Küche#
mit den kaltgepressten Biospeiseöl-Spezialitäten der Ölmühle Solling
Entdecken Sie ein altes Handwerk neu. Die Ölmühle Solling bietet Ihnen die Möglichkeit, sich von den Ölsaaten, den Nüssen, den Kräutern und Gewürzen bis zum kaltgepressten Bio-Speiseöl für die feine Küche und die gesunde Ernährung zu informieren. Anhand unserer Schaumühle zeigen wir Ihnen den Weg von der Saat zum Öl. Das Spektrum der mühlenfrischen kaltgepressten Bio-Ölspezialitäten umfasst eine Vielfalt verschiedenster hochwertiger Speise-, Würz- und Wohlfühlöle und lässt so manches Feinschmeckerherz höher schlagen. Sie können unsere Öle verkosten und nehmen neue, aufschlussreiche Informationen über die Ölvielfalt kalt gepresster Bio-Speiseöle und deren Verwendung für den #Ölwechsel in der Küche# mit nach Hause.
-Begrenzte Teilnehmerzahl!- Aus organisatorischen Gründen ist die Voranmeldung unerlässlich.

Montag, 09.04., 14:00-15:30 Uhr; ; 1 Termine; 2 UE; 0€

"Der jüdische Witz" und die jiddischen Lieder des Mordechaj Gebirtig<br /> Eine Lesung mit musikalischer Begleitung

Kursnummer: W310900
Dozent: N.n.

Eine Lesung mit Christian Holtgreve und der musikalischen Begleitung durch die New Yorker Cellistin Maxine Neuman.

#Der jüdische Witz# ist eine berühmte Sammlung von Salcia Landmann, die im Jahre 1960 zum ersten Mal in Buchform erschien. In mehreren Kapiteln wie #Rabbinische Weisheit#, #Beim Wunderrabbi#, #Von Schnurren und reichen Leuten#, #In Caféhaus und Kneipe# und #Mitgift und Liebe# wird das ganze Panorama dieses Genres ausgebreitet. Daraus wird eine (kleine) Auswahl getroffen, die Lust auf mehr macht. Im Vorwort zum Buch schreibt Prof. Carlo Schmid: #Die Krone dieser Witze gehört denen, die hinter und jenseits aller Gesetzhaftigkeit das Heilige aufleuchten lassen, aus denen man über Glaube und Liebe mehr erfahren kann als aus ganzen Regalen theologischer Bibliotheken.#

Mordechaj Gebirtig wurde 1877 in Krakau geboren und starb dort im Ghetto 1942. Er war ein jüdisch-polnischer Dichter und Komponist, der von Haus aus Tischler war und sich autodidaktisch
fortgebildet hatte. #Tagsüber hobelte er an Möbeln und nachts am jüdischen Lied#, so Zeitgenossen. Seine Lieder komponierte er auf einer kleinen Flöte und Freunde notierten seine Einfälle. Über 150 Lieder sind von ihm überliefert, vom schlichten Kinderlied, über Trinklieder bis zum politisch motivierten Arbeiterlied. Er schrieb diese Lieder in seiner Muttersprache, dem #Jiddisch#.
Das Leben der kleinen Leute im jüdischen Stadtteil von Krakau, dem Kazimierz war sein Metier. Im Jahr 1938 schrieb er sein wohl bekanntestes Lied #Undzer shetl brent# (#Unser Städtchen brennt#), eine Voraussicht auf den nahen Untergang seiner Welt. Als er 1940 aus Kazimierz vertrieben wird, verewigt er seinen Abschiedsschmerz in dem Gedicht #Blayb gezunt mir, Kroke# :
#Bleib gesund mir, Krakau, ich seh heut zum
letzten Mal dich und alles, was mir lieb ist, an
meiner Mutter Grab das Herz sich ausgeweint, es
ist so schwer zu gehen.#
Am 4. Juni 1942 wird er bei einer Aussiedlungsaktion zusammen mit seinem Künstlerkollegen, dem Maler Abraham Neumann, im Krakauer Ghetto von einem deutschen Besatzungssoldaten erschossen.
Die Liebe zu den Menschen macht das Gesamtwerk dieses außergewöhnlichen Dichters unverzichtbar für die Kultur des Erinnerns.

Donnerstag, 05.07., 19:00-20:30 Uhr; ehem. Synagoge in Borgholz; 1 Termine; 2 UE; 0€