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Vorträge mit aktuellen Themen aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft können Sie zu Hause in Ihrem Wohnzimmer verfolgen! Im Anschluss an die Vorträge von renommierten Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Medien können Sie sich, wenn gewünscht, via Live-Chat Fragen stellen und mitdiskutieren.

So funktioniert vhs.wissen live

  • Alle Veranstaltungen werden LIVE GESTREAMT. Für die Teilnahme am Seminar erhalten Sie nach der Anmeldung einen Zugangslink per E-Mail. Über diesen wählen Sie sich auf der Online-Plattform ZOOM in das Webinar ein. 
  • Live-Chat bietet Möglichkeit, sich nach dem Vortrag aktiv an der Diskussion zu beteiligen
  • Nach Registrierung bei unserer VHS Geschäftsstelle Beverungen erhalten Sie den Link zu den Livestreams
  • Registrierung online unter www.vhs-diemel-egge-weser.de oder telefonisch unter 05273-392125 möglich.

 

Zusatzinformationen:

  • Die Teilnahme ist mit den gängigen Betriebssysteme (Windows, iOS, Android) möglich.
  • Sie benötigen für jedes Endgerät ein Programm oder eine App (ZOOM).
  • Wir empfehlen die Nutzung eines aktuellen Browser wie z.B. CHROME.
  • Sie benötigen eine stabile Internetverbindung mit mind. 18 Mbit/s im Download und 1 Mbit/s im Upload.

 

Eine Anleitung zum Kursbeitritt bei ZOOM finden Sie hier!

vhs.wissen live: Von Melodien zu Wörtern: Wie Babys Sprache(n) lernen

 

Kursnummer: B210500

Dozent: Prof. Kathleen Wermke

Babys unterscheiden sich von unseren nächsten Vorfahren, den Affen, dadurch, dass sie die angeborene Fähigkeit zum Erlernen von Sprache besitzen.
Babys können jede Sprache der Welt erlernen, unabhängig davon, wie komplex sie ist. Im Unterschied zu Erwachsenen können Babys auch scheinbar mühelos zwei und mehr Sprachen erwerben. Die Muttersprache hinterlässt bereits vor der Geburt Spuren im Gehirn, die sich dann in den Melodien der Weinlaute Neugeborener zeigen. Die Sprachentwicklung beginnt musikalisch, mit einer gerichteten Veränderung der Melodieformen im Weinen in den ersten 2-3 Monaten. In den neuartigen Lautäußerungen ab dem 2. Lebensmonat werden diese frühen Erfahrungen aufgegriffen und weiterentwickelt.
Weinen Mädchen anders als Jungen? Wie werden aus ersten Artikulationsbewegungen Silben? Was verbindet die Sprachentwicklung von Babys mit dem Gesangerlernen junger Singvögel? Welchen medizin-diagnostischen Wert haben Babylautanalysen? Was können Eltern tun, damit Babys Sprache(n) besser lernen? Der Vortrag wird den Beginn der Sprachentwicklung im ersten Lebensjahr anhand von Ton- und Videobeispielen erläutern.

Weitere Informationen zur Dozentin: Prof. Kathleen Wermke leitet das interdisziplinäre Zentrum für vorsprachliche Entwicklung & Entwicklungsstörungen (ZVES) an der Poliklinik für Kieferorthopädie der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg. 

Mittwoch, 14.10., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr

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vhs.wissen live: Warum es kein islamisches Mittelalter gab - Das Erbe der Antike und der Orient

 

Kursnummer: B210014

Dozent: Prof. Dr. Thomas Bauer

Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Thomas Bauer zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten. Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Thomas Bauer schildert, wie die antike Kultur von al-Andalus über Nordafrika und Syrien bis Persien fortlebte und warum das 11. Jahrhundert in ganz Eurasien, vom Hindukusch bis Westeuropa, eine Zäsur bildet, auf die in der islamischen Welt bald die Neuzeit folgte. Er widerlegt die eingespielten Epochengrenzen und rückt eingefahrene Sichtweisen auf Orient und Okzident zurecht.

Weitere Informationen zu dem Dozenten: Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Religion und Politik", WWU Münster statt. 

Freitag, 15.1., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr

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    vhs.wissen live: Wandel’ Dich, nicht das Klima

     

    Kursnummer: B210004

    Dozent: Prof. Gerhard Reese

    Der Klimawandel gilt gemeinhin als eine der großen Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht. Um den Klimawandel abzumildern und die Konsequenzen des Klimawandels abfedern zu können, bedarf es kollektiver Anstrengungen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Jede/r Einzelne ist gefragt – und kann auch antworten! In diesem Vortrag soll es darum gehen, wie unser alltägliches Handeln und Nichthandeln zum Klimawandel beiträgt und welche psychologischen und gesellschaftlichen Mechanismen uns motivieren, etwas zu ändern.

    Weitere Informationen zum Dozenten: Prof. Gerhard Reese ist Leiter des Studiengangs "Mensch und Umwelt: Psychologie, Kommunikation, Ökonomie" an der Universität Koblenz-Landau.

    Donnerstag, 29.10., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr

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    vhs.wissen live: Kommentar und Diskussion zum Ergebnis der Präsidentschaftswahl in den USA

     

    Kursnummer: B210005

    Dozent: Prof. Dr. Stephan Bierling & Andrea Kister

    Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2020 ist für den 3. November 2020 vorgesehen. Der Politikwissenschaftler Prof. Stephan Bierling wird das Ergebnis zusammen mit der Journalistin Andrea Kister diskutieren und kommentieren.

    Weitere Informationen zu den Dozenten: 
    Stephan Bierling ist Professor für Internationale Politik an der Universität Regensburg und einer der führenden Experten für die Machtverschiebungen in der Weltpolitik. Er war Gastprofessor in den USA, Israel, Südafrika und Australien und hat mehr als ein Dutzend Bücher zur Außenpolitik der USA und Deutschlands geschrieben.
    Andrea Kister leitet den Fachbereich Politik und Wirtschaft beim Bayerischen Rundfunk.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung statt.

    Donnerstag, 5.11., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr
     

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    vhs.wissen live: Die Erfindung des (jüdischen) Essens: Popkultur, Ernährung, Identität

     

    Kursnummer: B210006

    Dozent: Prof. Dr. Caspar Battegay

    Warum wurden in der Corona-Krise so viele Konserven, Mehl und Zucker gekauft – obwohl die Versorgungssicherheit nie gefährdet war? Offenbar weisen bestimmte Nahrungsmittel über ihren Nährwert hinaus auch kulturelle Werte auf: Essen kann solide wirken und Sicherheit suggerieren – oder zum „Soul Food“ werden. Der französische Theoretiker Roland Barthes nannte die Ernährung ein „System der Kommunikation, ein Korpus von Bildern, eine Gebrauchsanordnung, ein System der Situationen und Verhaltensweisen“. Für Barthes ist das Essen ein Zeichen, das sich lesen lässt. Der Vortrag erläutert in einem ersten Schritt solche und andere theoretischen Annäherungen an das allgegenwärtige „Kulturthema Essen“ (Alois Wierlacher). In einem zweiten Schritt werden wir danach fragen, warum jemand eine bestimmte Speise als „jüdisch“ wahrnimmt: Was ist an Pastrami, Bagels und gefillte Fisch jüdisch? Dabei werden wir auf popkulturelle Kontexte, aber auch auf Gegenwartsliteratur eingehen.

    Weitere Informationen zum Dozenten: PD Dr. Caspar Battegay ist Lehrbeauftragter am Fachbereich Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft an der Universität Basel. Seit 2015 ist er Mitglied der Jungen Akademie. 

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    vhs.wissen live: Die chinesische Vergangenheit (und Zukunft?) der Naturwissenschaften

     

    Kursnummer: B210007

    Dozent: Prof. Dagmar Schäfer

    Dass China die vier großen Erfindungen vor den Europäern kannte und beschrieb ist nicht erst seit den olympischen Spielen 2008 in aller Munde: Kompass, Papier, Schwarzpulver und Buchdruck (mit beweglichen Lettern). Wie China sich die Naturwissenschaften zu eigen gemacht haben und sich damit als moderne Nation etabliert und behauptet hat erforschen seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts Wissenschaftshistoriker. Dieser Vortrag stellt vor wie China hierbei seine Wissenschaften entwickelte, wie diese Entwicklung als Gegenmodell der europäischen Entwicklung erst zum Forschungsschwerpunkt und dann zum Identitätsstifter und politischen Thema wurde— eines dass das gegenwärtige China als Alternativmodell weltweit, aber besonders nach Asien, Afrika (den globalen Süden) exportiert.

    Weitere Informationen zur Dozentin: Prof. Dagmar Schäfer ist eine international renommierte Sinologin. Sie ist derzeit Direktorin am Max-Planck-Instituts für Wissenschaftsgeschichte in Berlin. 2020 wurde sie mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Max-Planck Gesellschaft statt.

    Montag, 16.11., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr

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    vhs.wissen live: Gerechtigkeit und Gesundheit - wie kann die Pharmaforschung allen zugutekommen?

     

    Kursnummer: B210008

    Dozent: Prof. Dr. Thomas Pogge

    Arzneimittel gehören zu den größten Errungenschaften der Menschheit. Sie haben zu dramatischen Verbesserungen von Gesundheit und Langlebigkeit sowie zu enormen Kosteneinsparungen durch weniger Krankheitstage und Krankenhausaufenthalte beigetragen. Der globale Markt für Arzneimittel hat derzeit einen Wert von jährlich 1.430 Milliarden Dollar. Rund 800 Milliarden Dollar entfallen dabei auf Markenprodukte, die in der Regel patentgeschützt sind und dadurch sehr teuer verkauft werden können. Die Pharmaindustrie rechtfertigt ihre hohen Produktpreise durch die entstandenen Kosten bei der Forschung und Entwicklung der Arzneimittel. Für ärmere Gesellschaften sind diese hohen Preise oft nicht zu zahlen. Wie könnte eine Lösung aussehen, die einerseits der Industrie genügend Anreize gibt, Forschung zu betreiben und die Medikamente anschließend zu einem deutlich niedrigeren Preis anzubieten? Thomas Pogge stellt anhand des Health Impact Fund eine mögliche Lösung vor.

    Weitere Informationen zum Dozenten: Thomas Pogge Professor für Philosophie und internationale Angelegenheiten (Philosophy and International Affairs) an der Yale University an. Er promovierte an der Harvard University bei John Rawls.

    Freitag, 20.11., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr

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    vhs.wissen live: Corona und die Folgen

     

    Kursnummer: B210009

    Dozent: Hanno Charisius & Berit Uhlmann (SZ-WISSEN)

    Hanno Charisius, Redakteur im Ressort Wissen, schreibt seit 2001 für die Süddeutsche Zeitung, studierte Biologie in Bremen, hat unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, die Zeit und brand eins gearbeitet und bei der Entwicklung der deutschen Ausgaben der Magazine Technology Review und Wired mitgewirkt.
    Berit Uhlmann, schreibt als Redakteurin im Wissensressort vor allem über Gesundheitsthemen. Hat Public Health an der London School of Hygiene and Tropical Medicine sowie Germanistik und Romanistik
    in Bonn und Mailand studiert. Volontariat bei der Nachrichtenagentur ddp. Hält es für gesund, gut zu kochen und jeden Tag ein paar Seiten Literatur zu lesen.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

    Dienstag, 24.11., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr
     

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    vhs.wissen live: Verschwörungstheorien: Charakteristika - Funktionen - Folgen

     

    Kursnummer: B210010

    Dozent: Prof. Dr. Michael Butter

    Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Doch was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele wird der Vortrag in das Wesen und die Wirkung des konspirationistischen Denkens einführen.

    Weitere Informationen zum Dozenten: Michael Butter ist Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind. Im März 2018 erschien in der Edition Suhrkamp "Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien". 

    Dienstag, 1.12., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr

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    vhs.wissen live: Das Zeitalter des Glaubens. Aufstieg und Niedergang der uns vertrauten Form von Religion

     

    Kursnummer: B210011

    Dozent: Prof. Dr. Jan Assmann

    Das "Zeitalter des Glaubens" begann mit der Emanzipation der Religion vom Staat um 500 v.Chr. im frühen Judentum und begann zu verblassen mit der Emanzipation des Staates von der Religion im 18. und 19. Jh. Diese Geschichte behandelt der Vortrag aus dem Gesichtspunkt der Ägyptologie, die es mit einer Kultur zu tun hat, die dem Zeitalter des Glaubens vorausging und deren Wiederentdeckung seit der Renaissance zum Ende dieses Zeitalters beiträgt.

    Weitere Informationen zum Dozenten: Jan Assmann ist Professor em. für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz. Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Deutschen Historikerpreis (1998), dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa (2016) und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (mit Aleida Assmann, 2018). 

     

    Donnerstag, 10.12., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr

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    vhs.wissen live: Journalismus statt Panik - von der besonderen Aufgabe und Verantwortung der Medien in besonderen Zeiten

     

    Kursnummer: B210012

    Dozent: Lena Kampf & Georg Mascolo

    Nachrichtensendungen wie die Tagesschau und Zeitungen wie die SZ sind gerade in Krisenzeiten gefragt. Gleichzeitig nutzen Verschwörungstheoretiker und Extremisten jede Möglichkeit, um ihre radikalen Botschaften via Internet zu verbreiten; mit dem Ziel, die Gesellschaft zu spalten. Das beste Gegenmittel ist eine glaubwürdige, besonnene Berichterstattung in jenen Medien, in denen Journalistinnen und Journalisten jeden Tag aufs Neue um die Wahrhaftigkeit ringen. Mit dem Ziel, nach anerkannten Qualitätsstandards bestmöglich zu informieren.

    Weitere Informationen zum Dozenten: 1964 in Stadthagen geboren, begann Georg Mascolo seine Karriere 1988 für "Spiegel-TV". 1992 folgte der Wechsel zum Magazin "Der Spiegel", wo er als Leiter des Ressorts "Deutschland II" sowie als politischer Korrespondent in den USA arbeitete. Von 2008 bis 2013 war Mascolo Chefredakteur des "Spiegel". Aufsehen erregte u.a. sein Gespräch mit Edward Snowden 2013 in Moskau über dessen Enthüllungen in der NSA-Affäre. Seit 2014 ist Mascolo Leiter der Recherchekooperation von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR.

    Dienstag, 15.12., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr

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    vhs.wissen live: Auf der Suche nach Eindeutigkeit. Wie die Flucht vor Ambiguität Gesellschaft und Kultur verändert

     

    Kursnummer: B210013

    Dozent: Prof. Dr. Thomas Bauer

    Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten diese in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.

    Weitere Informationen zu dem Dozenten: Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Religion und Politik", WWU Münster statt.

    Dienstag, 12.1., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr

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    vhs.wissen live: Warum es kein islamisches Mittelalter gab - Das Erbe der Antike und der Orient

     

    Kursnummer: B210014

    Dozent: Prof. Dr. Thomas Bauer

    Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Thomas Bauer zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten. Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Thomas Bauer schildert, wie die antike Kultur von al-Andalus über Nordafrika und Syrien bis Persien fortlebte und warum das 11. Jahrhundert in ganz Eurasien, vom Hindukusch bis Westeuropa, eine Zäsur bildet, auf die in der islamischen Welt bald die Neuzeit folgte. Er widerlegt die eingespielten Epochengrenzen und rückt eingefahrene Sichtweisen auf Orient und Okzident zurecht.

    Weitere Informationen zu dem Dozenten: Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Exzellenzcluster "Religion und Politik", WWU Münster statt. 

    Freitag, 15.1., 19.30-21.00 Uhr; vhs.wissen live; 2 UE; keine Gebühr

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